Sonntag, 10. Januar 2010

eine Zugfahrt die ist lustig oder Überleben auf dem Land erster Teil

Wie bereits geschrieben, hatte ich mich von Sydney mit dem Zug Richtung Nyngan verabschiedet, um in Dubbo in den Bus umzusteigen. In Summe ca. 8,5h Fahrt.
Sydney zeigte sich an diesem traurigen Tag nicht gerade von der besten Seite, der Himmel weinte zu meiner Abreise, sprich es regnete wie aus Kübeln ;-)
Der Busfahrer fuhr wie´n Teufel, der uns wegen Gleisarbeiten in eine andere Stadt bringen sollte, wo wir dann den Zug Richtung Dubbo bekommen sollten...haha...ich kam in Blacktown an, hechelte mit meinem dicken Backpack die Stufen hoch und fragte mich zu meinem Zug durch und....abgefahren, vor ca. 2 min. Ich wußte es...die Australier und ihre Organisation bzw. Unbekümmertheit...how stupid. Da organisieren die extra Schienenersatzverkehr und dann schaffste deine Anschlussverbindungen nicht, weil die VOR der eigentlichen Ankunft aller Mitreisenden bereits abfahren.

Muss immer noch lachen aber immerhin haben sie dann nach bißchen hin und her ein Taxi auf deren Kosten bestellt, welches uns dann in die nächste Stadt gefahren hat, wo der Zug auf uns warten konnte...man, man. Naja, hatte noch eine nette Dame kennengelernt, mit der ich mich dann die Hälfte der Strecke unterhalten hatte. Auch sonst waren die Mitreisenden oder auch das Zugpersonal sehr freundlich.

Als ich dann im Bus saß und so durch den Bush gekutscht wurde, wurde es offensichtlich, wo ich landen werde, auch als von einem Mitreisenden das Handy klingelte und der Klingelton als ein Hahn im Morgengrauen ertönte: im Niergendwo, Bush überall, Städte verdienen den Namen Stadt nicht und haben wenn´s hoch kommt EINE Hauptstraße. Ah egal, shoppen kann ich auch irgendwann wieder in Sydney und Ruhe wollte ich ja auch ;-)

Dione, die Eigentümerin vom Park, hatte mich dann abgeholt und mir direkt die ersten Einkäufe für mein Frühstück abgenommen. Ich bezog dann also meinen Caravan, sehr abenteuerlich und lernte im Anschluss die Famile kennen.


Da wären also Dione und Jack, die den Park vor 2 Jahren gekauft haben und denen quasi ganz Nyngan gehört, dazu eine Farm mit 4.000 Hektar Land (kann dat hinkomen??), Helikopter, Fuhrpark mit xxxx Fahrzeugen, Speedboat und und und..sie haben 3 Töchter und Anita, die Cousine von Jack, ist die Managerin des Parks. Sie lebt mit ihrem Mann Ian und ihren 3 Söhnen hier im Park.

Wie es sich für so ein Städtchen gehört, war ich natürlich bereits schon vor meiner Ankunft bekannt. Meine erste Bekanntschaft mit den "locals" durfte ich dann im Supermarkt machen, wobei mich die Kassiererin sicherlich direkt ins Herz geschlossen hat-die hat mir den Schinken doppelt abgezogen und ich hab´s mitbekommen und mein Geld zurück verlangt :)
Bin voller Vorfreude in den Supermarkt, wobei ich bereits bei den vertretenden Supermarktketten ein wenig enttäuscht war. Die beiden teuersten Ketten EVER, hier in Nyngan...mein nächster Ohnmachtszustand ließ an der Gemüsetheke dann auch nicht lang auf sich warten: Avocado $3!!!!!!!!!! Erdbeeren $6!!!!!!!!! nix mit Preis-hopping und flux zum anderen Supermarkt...denn dort hat die Avocado dann $4!!!!!!!!!! gekostet. MAFIA!
Ok, nix mit Farmen und Veggie-Markets, wo du dann dein frisches Gemüse und deine Milch bekommst...auweia, mein Geld das ich hier verdiene wird dann wohl direkt ins Essen gehen :/


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