Donnerstag, 7. Mai 2009

Freizeit in Sydney

In der letzten Woche habe ich mich dann mit Claudia, meiner früheren Mitbewohnerin aus Magdeburg hier in Sydney getroffen. Schon witzig, nach sieben Jahren treffen wir uns hier wieder. Sie ist ca. 8 Wochen hier und hat ca. 5 Wochen auf einer Farm gearbeitet und fliegt jetzt am Wochenende nach Neuseeland. Zusammen mit Miriam, sie studiert Immobilienwirtschaft und absolviert hier gerade ein Praktikum, haben wir den einen oder anderen Abend, gemütlich mit Kochen, BBQ auf ihrem Dach mitten in der City oder im Whirlpool, verbracht. Jaaaa, muss ja alles mal genutzt werden, nicht ;-)

Heute habe ich noch eine Bier Academy, die zum Einarbeitungsprogramm im Bavarian gehört…jaja, nur kein Neid, das ist harte Arbeit, mich durch alle Biersorten, die angeboten werden, durch zu trinken, bei klarem Kopf zu bleiben und im aller besten Fall alle Informationen dazu zu behalten aber ich trink gern für jeden von Euch noch einen mit *lach*.

Echt wahr, die haben mehrere Stufen zu bestehen, was sich letzten Endes auch auf deinen Stundenlohn auswirkt. Jeder Neuankömmling bekommt ein „Lehrbuch“, in dem z.B. die Manager und ihre Verantwortungsbereiche aufgelistet sind (haben in mehreren Stadtteilen Geschäftsstellen) oder generelle Verhaltensweisen, Serviervorgaben und die Unternehmensphilosophie. Am Ende steht halt immer ein Quiz und wenn du das in recht kurzer Zeit gut gemeistert hast, geht´s weiter.

Vielen lieben Dank übrigens für die überaus starke Anteilnahme in Form von Emails von Euch. Habe sogar schon ein Kärtchen hier her geschickt bekommen…Danke Sara :-*

Ich bin ja zwischendurch echt hin und wieder gerührt, was Ihr mir so schönes schreibt und oftmals kam es genau im richtigen Moment, denn auch die kürzeste Zeile baute auf und liefert Kraft!!

So, das ist dann auch meine Entschuldigung für die etwas längere Antwortzeit…höhö.

Ansonsten gab´s dann noch eine lustige Geschichte, für alle, die bei Aufregung mal schnell anfangen zu schwitzen oder so wie ich, dieses enge V-Shirt im Bavarian tragen muss, wobei hier mehr der Schwerpunkt auf eine 2er Knopfleiste am Dekolleté gelegt wird aber bitte nur einen Knopf davon zum zuknöpfen verwenden. Na ja jedenfalls biste da ja echt am rennen und es wird mega warm in dem Raum, dann am Besten immer drei große, schwere, heiße Teller tragen und das ohne Nervosität. Geht nicht: daher Tipp von einer anderen, nimm dir panty liners und kleb sie dir unter den Arm. Aha, ok-hört sich easy an…danke für den Tipp.
Ich also hoffnungsvoll in eine Apotheke und Richtung Hygieneartikel für die Frau, da sollen die angeblich zu finden sein. Hm, nichts auf den Packungen, das auf Klebeband oder ähnliches für unter-die-Arme hindeutet. Komisch, im Priceline (so wie Rossmann) außer Binden und Tampons nichts, als sie mich zu den Regalen führten. Auf Nachfrage, panty liners…to tape them under the arm (erkläre das mal, wenn du selbst nicht weißt, was das eigentlich ist) und die dann nur: hm, unter die Arme? Wird es dann nur im Supermarkt geben.

Ok, ich also in den Supermarkt und wieder lande ich vor den oben bereits genannten Bereich der Hygieneartikel und irgendwann entdecke ich das Wort panty liners auf einer Packung und tja, es ist nichts Spezielles für die Transpiration unter den Armen, irgendeine mega tolle Erfindung, es sind ganz normale, dünne…naja, für die Frau halt. Schaut einfach im Wörterbuch nach…das war echt schon wieder nur zum Lachen :D

Back to the roots, `Servus und das Schnitzel gehört aber nicht auf den Boden oder in den Nacken des Gastes...

...aber der Reihe nach :D

Es war einmal….ein heißer Tipp für alle, die demnächst planen nach Australien zu kommen, um sich einen professionellen Job zu suchen: kannste knicken. Sofern man auf Recruiter angewiesen ist, d.h. man hat für Australien noch keinen Job in der Tasche und muss dann selbst los und sich überall vorstellen, kann ich eine Erfolgsquote von 0% prophezeien. Es sei denn, man sucht im Gesundheits-. Lehramt- oder Handwerkerbereich.

Ich habe nun mittlerweile meine Bewerbungen in vielerlei Richtungen verschickt und auch recht viele Kontakte so unter der Hand über bereits arbeitende Einheimische bekommen, die freundlicherweise meine Unterlagen auch weitergeleitet haben aber NICHTS!!!!!!!!!!!!
Von den Personalvermittlungen kommen nur Absagen, denn die Firmen sparen halt auch überall und inserieren online oder direkt auf der deren Homepage, da viele den Arbeitsmarkt stürmen, auf Grund von Personalabbau, und sie sich derzeit super günstig der gut qualifizierten Einheimischen bedienen kö
nnen. Warum einen Ausländer nehmen? Zudem noch auf einem Work&Travel Visa unterwegs. Ich habe noch nicht mal die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch von Angesicht zu Angesicht bekommen, wie es eigentlich mal zugesagt wurde!! Alles per Telefon und dann darfste dich belehren lassen, dass Australien auf eine Arbeitslosenquote von 6% zusteuert, höher als in UK. Ja danke, ich komme aus DE.
Anyway, ich habe dann eben anders weitergemacht. Habe meinen Lebenslauf geschnappt und bin los gezogen. Habe mir ein paar Läden raus gepickt, in denen ich arbeiten wollen würde bzw. die vielleicht einen europäischen Bezug haben (Stärken-Schwächen Analyse ;-)) und bin prompt am gleichen Tag noch fündig geworden, was nicht jeder in der derzeitigen Situation behaupten kann- Glück gehabt.
Haha, und was ist es geworden…das Bavarian Bier Cafe (Bayerisches Bier Cafe).
http://www.bavarianbiercafe.com.au/getdoc/08082c04-bc29-42da-bb47-4706d89fbb63/York.aspx.

Bin da reingelatscht und konnte direkt einer Deutschen meinen Lebenslauf in die Hand drücken und fünf Minuten später kam der Rückruf für ein kurzes Interview. Sie benötigten jedoch unbedingt ein Ausschankzertifikat für den Bundesstaat New South Wales, dann könnte ich direkt anfangen- Hallo? Ich komme aus Deutschland, das m
üsste als Referenz doch reichen ;-)

Egal, habe mich am nächsten Tag zu der Schulung angemeldet und pünktlich zum 01.Mai hatte ich meine erste Schicht: was die Sache ein wenig spannend gemacht hat, es war direkt eine Doppelschicht und es war freitags. Ole, oder auch nicht..egal, ich bekomme einen moderaten Stundenlohn und bekomme auch mal ein Schnitzel oder Bretzeln oder ein deutsches Bier for free ;-) Die knapp 20 Stunden werden reichen, um meine Miete zu zahlen und bißl Essen, so dass ich meine Ersparnisse hoffentlich nicht allzu sehr einbinden muss, was schon mal super wäre. Jeden
falls serviere ich die Teller und die Getränke und poliere zwischendurch Besteck, Geschirr und zum Verbergen meiner Professionalität kippe ich den Kunden ihr Schnitzel in den Nacken, weil ich noch zu viel Schwung im Arm habe ;-) So´n Scheiß…diese blöden Schnitzel-Latschen haben echt keinen Grip auf den Tellern und plumps, da lag es dann zu meinen Füßen.

Da ich dennoch nicht den Ehrgeiz verliere weiter zu machen bzw. ich diesen Job nur als Übergang ansehe, werde ich mir wieder meine Bewerbungen schnappen und die vielen anderen Recruiting Agencies mit meinen Unterlagen bombardieren und anschließend noch anrufen werde. Du bist den Australiern echt auf die Füße treten und Geduld haben. Damit Miete und Handykosten nicht das ganze hart verdiente Geld auffressen, werde ich mir jetzt so einen Zugang mit einer Festnetznummer zulegen, was wesentlich günstiger ist. Die locken hier zwar mit günstigen Angeboten wie, kaufe einen Prepaid-Credit für $30 mit einem absoluten Wert für $150 aber wenn du damit dann auf dem Handy anrufst, gehst du an den Gebühren zu Grunde. SMS ist mega billig, auch nach DE. Sobald ich meine Festnetznummer habe bekommt Ihr die nächsten Instruktionen ;-) .

Sooo, und nun zum spannenden Punkt, auf den alle warten, nachdem Ihr Euch durch diese kleine epische Abhandlung erfolgreich durchgekämpft habt: die daraus gewonnenen Erfahrungswerte, wie folgt:

Bescheidenheit, man lernt die kleinen Dinge besser zu schätzen. Braucht man jeden Tag einen Cappuccino (allein schon aus gesundheitlichen Gründen und dem ganzen Zucker) und einen Muffin?
Der Umgang mit dem Geld ist ein anderer, jedenfalls dann, wenn man sich in meiner Situation befindet. Kommt man von einem Geldgeber zum anderen ist das sicherlich anders aber diese Erfahrungen, die A***backen zusammen zu kneifen und sein eigenes Steuer in die Hand zu nehmen, sind dennoch wertvoll, sie helfen dir gestärkt aus einer Sache heraus zu kommen und bei Misserfolg trotzdem weiter zu machen. Mich stachelt das jedenfalls eher an ;-)

Ein weiterer Erfahrungspunkt, der aufbaut, Familie und Freunde zu haben, die unterstützen. Auch wenn ich aufpassen muss, das mich mein eigener Ehrgeiz nicht kaputt macht, denn wer kann sich mit dem Gedanken schon anfreunden, zu rekapitulieren? Was ich sicherlich nicht machen werde, bis ich nicht die allerletzte Möglichkeit genutzt habe…andere Stadt, Farmarbeit (auch ne Erfahrung aber auf jeden Fall ne gut bezahlte Sache) und hey, zurück in DE kann ich immer noch sagen, ich war Supervisor im Bavarian Bier Cafe, da ich raus aus DE und meinem normalen Office Job wollte, um es mal in einer typisch amerikanischen Sichtweise auszusprechen, alles „etwas“ positiver auszuschmücken…hey, auch hier wieder ein guter Lerneffekt UND Geduld. Meine Family weiß was bei mir Geduld heißt..zeig mal,… nun gib´s schon her ;-)

Sprache ist auch gut, wird dann noch besser durch den Job und mein Gedächtnis wird auch trainiert- wieder mehrere Haken auf meiner Liste ;-)


Ach ja, und die Chinesen/Japaner flippen regelrecht aus, wenn sie ein dickes Schnitzel vor die Nase gesetzt bekommen. Die kommen echt in Scharen und was darf nicht fehlen? *knippsknipps*

Ansonsten ist die Qualität, naja…meinte auch der deutsche Koch. Allgemein dürfte nach unserem Verständnis, was sie hier in Australien als Würstchen verkaufen, nicht mal den Namen Würstchen verdienen. Sie haben aber immerhin Thüringer, Nürnberger, Frankfurter und richtiges gutes deutsches Bier, das ich mir nach einer anstrengenden Schicht rein zwitscher :D

Kurzer Exkurs zum australischen Trinkverhalten: zum Mittagessen unter der Woche 1l Bier pro Person oder eine Flasche Wein und das wird dann abends oftmals fortgesetzt. Die Australier haben meines Erachtens echt ein Problem mit Drogen und Alkohol, vermutlich auch mit ihren Essgewohnheiten.

Kleiner Exkurs: Einstellung zur Nacktheit. In einer Umkleide eines Fitnessstudios hier in Sydney läuft das in etwa so ab: Handtuch umbinden und dann á la David Copperfield möglichst unauffällig den BH über´m Handtuch anziehen und vom Rest brauch ich erst gar nicht berichten, ich habe dann irgendwann weggeschaut, sonst hätte ich laut los gelacht. Draußen laufen sie dann in den kürzesten Miniröcken rum.
Ach ja, vermeidet es nackt in die Sauna zu gehen, so wie es beinahe getan habe. Nachdem ich Zeuge dieses Umkleidemanövers wurde, dachte ich mir dann bald ähnliches für die Sauna. Ich wurde in meiner Annahme bestätigt: da sitzen dann alle in Badehose und Bikini/Badeanzug.

WANTED...Zetzschi down under ;-)

Nach längerer Zeit auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir.
Nein, ich bin keiner Funnelweb Spider oder giftigen Kröte zum Opfer gefallen, sondern eher der allgemeinen bescheidenen Situation der wirtschaftlichen Lage.
Nach ca. 4 Wochen störender Matratze im Wohnzimmer von Andrea war es allmählich Zeit, die Zelte dort abzubrechen und mich auf Zi
mmersuche zu begeben. Wie krass, mittlerweile bin ich sechs Wochen hier und in zwei Wochen sind es bereits 2 Monate.
Habe mich dann bei flatmatefinders.com, mit meinem Profil i
nklusive meiner Wünsche und Kriterien, registriert und diese Seite vergleicht dies dann mit den Kriterien verfügbarer Angebote. Habe dann mit einigen Angeboten Kontakt aufgenommen und hatte prompt einen Anruf von Winston, der mich dann auch prompt am Nachmittag zur Besichtigung mitgenommen hat und ich abends dann prompt einen Anruf bekommen habe, dass ich das Zimmer haben könnte.
Mittlerweile fühle ich mich in meinem neuen Heim schon recht wohl. Auch hier hatte ich rückblickend Glück, dass die eine Arbeitslose genommen haben, denn normalerweise braucht man hier Referenzen und einen Job. Ok, der Preis ist nicht ohne: AUS$ 220 pro Woche!! plus Elektrizität, Wasser und Co. Da ich noch keinen wirklichen Bezug zu den Relationen hatte, habe ich dann zugesagt. Terrasse, Pool und Meerblick habe ich von wegen Understatement eher widerwillig akzeptiert…so was von sophisticated ;-)

Zum Vergrößern einfach drauf klicken.

Wohne nun also in einem Townhouse in Cremorne, einer durchaus sehr schönen Ecke, mit Winston&Emma (typisches Sydney Pärchen) und der Renee zusammen. Nur so viel: außen hui, innen pfui…mal schauen, wie sich das so entwickelt. Letzten Endes ist es für mich eh nur ne befristete Sache aber ist eben immer wieder interessant hinter die „schönen Kulissen“ zu schauen.


Als das mit dem Zimmer klar war, hieß es: Bett kaufen! Es war nur ein großer Schrank in meinem Zimmer und ich bin ja quasi vollkommen mittelos hier her gekommen.

Habe dann im Internet nach einem Bett geschaut und auch eins gefunden. Nächstes Problem, wie bekomme ich das ohne eigenes Auto in die neue Butze.
Während ich so am überlegen war, traf ich auf meiner Joggingstrecke auf Bo. Bo stand da mit einem Truck und winkte mir in typisch australischer Freundlich- und Lässigkeit zu: „How ya doin´mate?!“ Ich habe Bo dann einfach angequatscht, ob ich ihn „buchen“ könnte…haha…seinen Truck natürlich, ob er mir helfen könnte, das Bett von A nach B zu transportieren. „No worries mate.“
Gesagt getan: ab zu dem freundlichen Ehepaar, dass das Bett verkauft hat und ab zu mir. Innerhalb von zwei Stunden (ich sag´s n
ur wieder: Distanzen in Sydney, Ampeln und Straßenführung: der berühmte Kreisel in Paris ist ne Lachnummer dagegen) haben wir das queen size bed mit Matratze und Bo´s Formel1-Erdgasauto (*tucker*puff*puff-erster/zweiter Gang war´s Maximum) in mein neues Heim gebracht.
Auch hier gibt es eine weitere bemerkenswerte Geschichte zu erzählen. Das Ehepaar war recht angetan, dass ein deutsches Mädchen das Bett gekauft hat, denn sie selbst haben deutsch/schweizerische Verwandtschaft. Auch sehr lustig, ihr Name war Isolde. Jedenfalls haben die mich direkt zum Essen eingeladen. Wow, mal ganz ehrlich, w
er würde das in DE machen???
Das Bett hatte ich dann von $250 auf $200 geschickt runtergehandelt und mittlerweile haben sie ihr Angebot von einem gemeinsamen Essen auf einen anschließenden Bushwalk erweitert.

Zwischendurch bin ich an einem Wochenende mit Katja, Freundin von Andrea, noch nach Terrigal, Central Coast, gefahren, wo wir ein bißchen die Sonne genossen haben aber eigentlich den Anzac Day ein wenig verpaßt haben.
Anzac Day ist hier ein Nationalfeiertag: „Der 25. April ist der Jahrestag der ersten Militäraktion von australischen und neuseeländischen Truppen sowie Soldaten aus Tonga im Ersten Weltkrieg – der Landung in der Türkei im Jahr 1915. Er wurde zum Gedenktag für die 60.000 australischen Opfer des Ersten Weltkrieges erklärt.“ Was bei der Internetrecherche aber ganz dezent verschwiegen wird ist, dass dieser Tag unter anderem aber auch vorzugsweise als Anlass für Trink-und Feierorgien sowie diverser einschlägig bekannter Trinkspielchen im ganzen Land genutzt wird. ;-)
Da ich eine „leichte“ Magenverstimmung hatte und mir die Rübe noch an einem Schrank in der Küche vom Hostel gestossen habe, war ich ein wen
ig außer Gefecht gesetzt und wir haben den Abend mit zwei anderen im Hostel und richtig guten Geschichten unserer Erlebnisse verbracht. Das Hostel in Terrigal ist wirklich empfehlenswert: neu, sauber, super komfortable Zimmer und günstig!! Ich habe dann endlich noch ein richtig dunkles Brot dort kaufen können (einer der Gründe, warum ich dorthin zurück möchte ;-) ), denn alle eigenen Brotbackversuche scheitern am Mehl: es ist einfach nicht dunkler hinzubekommen.
Bevor wir mich dann mit diversen Handtüchern und Bettzeugs eindecken konnten, mussten wir noch feststellen, dass irgendein Idiot den Spiegel vom Auto (Mietwagen) umgeknickt hat. Kosten: $100
Nächster Tipp für Australien: wenn ein Autokauf geplant ist, bloß nichts teures, daran hat man eh keine Freude. Am Besten eine Kiste, die bereits zerbeult ist.


Montag, 20. April 2009

City Hoppers 2. Teil :)

Hey ya…

da bin ich wieder und auf Grund großer Nachfrage gibt´s direkt die nächsten Zeilen :D

Freue mich total, dass mein Online-Tagebuch so gut ankommt. Bin auch fleißig dabei alles in meinen kleinen reizüberfluteten Gehirnzellen abzuspeichern, Fotos zu schießen, um ja ein gutes Resümee meiner Ausflüge zu „Papier“ zu bringen.

Also, da wären wir: Karfreitag, irgendwann zu gottverdammter früher Uhrzeit schleppen Andrea und ich uns zum Flughafen, um zusammen mit Jenny in den Flieger Richtung Melbourne zu starten. Im Hostel angekommen, gehen wir erst einmal auf Sightseeing Tour und waren ein wenig überrascht….das gar nichts, überhaupt nichts auf den Straßen los war. War wie ausgestorben…eine 3,7 Millionen Einwohnerstadt?? Das hat sich dann über die Mittags- und Nachmittagszeit schlagartig geändert: die Straßen pulsierten und yeah…wir waren angekommen, in freudiger Erwartung auf ein langes Mädels-Wochenende mit Eier suchen am Strand ;-)
Abends kamen dann noch Katja und Kristin dazu und schwupps, standen wir auch schon fertig gestylt in der ersten Bar in Melbourne á la Safari und Dschungelcamp-Style - nur das es im Dschungelcamp Känguruhodencocktail und keinen leckeren frischen Wein gab, den wir uns direkt auf der Terasse in einer leichten Sommerbrise gegönnt haben..haha- das Leben kann so schön sein. Wir sind dann noch auf Erkundungstour durch verschiedene Clubs, um am Samstag direkt mit der ersten Shoppingtour zu starten.

Das schöne und interessante an Melbourne, was es zu Sydney unterscheidet, sind die vielen kleinen Seitenstraßen, die viel interessantes an Essen, Kleidung und Kultur bieten. Ein ganz anderes Flair irgendwie als Sydney, da Sydney mehr diesen Chic hat, snobbish wirkt und sehr touristisch ist, ist Melbourne von mehr Individualität geprägt.


Am Sonntag haben wir uns einen Mietwagen geholt und sind nach Phillips Island gefahren, um uns die Pinguine anzusehen, die am Abend aus dem Meer kommen, um in ihre Schlupflöcher in den Dünen zu wandern. Herbe Enttäuschung: Prädikat nicht empfehlenswert an irgendwelchen Feiertagen, wenn halb Australien mit Familienanhang auf die Idee kommt, dorthin einen Ausflug zu unternehmen. Ansonsten ganz süß, der Sternenhimmel war dann irgendwie das einzige Highlight ;-) Ansonsten ist der Wildlife Park dort, nicht zu verwechseln mit dem Koala Park auf dieser Insel, noch ganz gut.
Am Montag sind wir mit dem Auto zum Mount Dandenong, der jedoch auch bereits von Familien besiedelt war. Zwischenzeitlich hatte ich mich auf die Suche nach einer alternativen Übernachtungsmöglichkeit zum Hostel umgeschaut, da die Mädels am Dienstag alle abgereist sind und ich noch bis Freitag da geblieben bin. Eine sehr witzige und empfehlenswerte Alternative nennt sich „Couchsurfing“, d.h. Menschen
aus aller Welt bieten ihre Couch oder Matratze kostenlos zur Übernachtung an, um Menschen aus aller Welt kennenzulernen oder um mit ihnen einen Kaffe trinken zu gehen und die Stadt zu zeigen. Super Sache und ich wurde fündig: ich habe Dienstagabend dann mein neues Schlafzimmer mit eigenem Bad bei einer total netten Familie in Williamstown, einem niedlichen Stadtteil am Wasser, bezogen.

Vanessa ist ca. 30 Jahre alt und lebt mit ihrem Partner John und ihrer 11 jährigen Tochter seit 7 Monaten dort. Es gab bei Ankunft direkt lecker Lasagne und nette Gespräche.
Höhö...ein solch nettes Gespräch hatte ich auch im Zug auf dem Weg dorthin. Ich musste „zwangsweise“, auf Grund des chaotischen Zugverkehrs dort, die Hilfe eines sehr attraktiven Australiers annehmen, wie doof, ne?! ;-) War jedenfalls eine sehr angenehme Unterhaltung und ich bleibe bei meiner Feststellung, dass die Australier ein sehr hilfsbereites und zuvorkommendes Völkchen sind.
Am Mittwoch sind wir zusammen in ein Einkaufszentrum, Wetter war eh regnerisch, und abends habe ich ein deutsches Menü für uns gezaubert. Leckeren Salat, Erdbeeren mit Milch (wer kennt es nicht) und Frikasse: meine Omi bekäme Pippi in den Augen, wenn sie es hätte kosten können: es war super lecker. Mein erstes selbstgemachtes Frikasse, so mit Mehlschwitze und so: kein Fertigkrams, nur kurz die Anleitung aus dem Internet per Telefonansage von Kristin bekommen und ab ging´s...Danke Süße ;-).

Anschließend haben wir uns Possums im Park angesehen, die total niedlich und zutraulich waren. Am Donnerstag habe ich mich dann ins Boot gesetzt und bin durch den Hafen und über den Yarra River Richtung Innenstadt gegondelt. War ein schöner Anblick und ein kleines Sonnenbad für das reisegestresste Gesicht gab es dazu *haha* .

Dann hieß es wieder einmal EINKAUFEN aber wirklich nur das Nötigste…ehrlich wahr!! ;-)
Habe diverse Outlets für Joggingklamotten etc. abgeklappert und ein paar namenhafte Straßenzüge erkundet, so dass die Zeit unbemerkt dahin raste und ich auf einmal echt etwas Stress hatte, pünktlich zurück zu sein, um meine Sachen zu packen und weiter zu ziehen. Die letzte Nacht wollte ich im Hostel in St. Kilda verbringen. In direkter Strandnähe und von dort ließ sich ein Bus Shuttle zum Flughafen besser organisieren. Zudem hatte ich in St.Kilda noch eine Verabredung mit einem Australier, der mir bei meiner Couchsuche zwar keine Couch für den Zeitraum anbieten konnte, mir aber seine Nummer für einen Drink geschickt hatte. Nun ja, diese Option lasse ich mir natürlich nicht entgehen…bisschen Englisch quaken, Weinchen schlürfen und eine gratis Stad
tführung. War ein echt schöner Abschlussabend und was soll ich sagen: Melbourne, ich komme bald wieder ;-)
Allein um den Queen Viktoria Market wegen dem dunklen Brot, naja sagen wir etwas dunkleren Brot, zu stürmen und ganz viele verschiedene leckere Dips und Tapas zu naschen. Oder einer anderen sehr guten Idee: wir hatten ein Restaurant gefunden, in dem es verschiedene Curries gab und Japanese Pancakes (sehr interessant und eher die herzhafte Variante) usw. je
denfalls gab es keine Preise dazu, denn den Preis kann jeder selbst entscheiden, je nachdem wie gut dir das Essen geschmeckt hat oder nicht. Sehr cool und sehr lecker. Da fällt mir ein, dass ich morgen zum Sport wollte :D
Freitagabend habe ich dann nach meiner Ankunft mit Andrea lecker gekocht und ein paar DVD´s geschaut, da wir echt ein wenig kaputt waren und Samstag stand dann Joggen, lecker langes Frühstück und Wäsche waschen auf dem Programm. Ich habe die restliche Sonne genossen und abends sind wir zu der Eröffnung des Theaterstücks ihrer Mitbewohnerin gegangen: für mich nicht die beste Möglichkeit mein Englisch zu verbessern, vielleicht klappt das Verstehen nach einem Jahr besser aber es war trotzdem gut gemacht, wir hatten Freitickets und ja, es gab wieder Essen :D
Heute, am Sonntag, hat es beinahe durchgehend geregnet. Es geht langsam in den Herbst, es kühlt sich allmählich merklich ab und eigentlich sollte man sich jetzt in den Norden verkrümeln. Habe für mich jetzt aber die Entscheidung getroffen die nächste Bewerbungsrunde aktiv zu starten, d.h. die Personalvermittlungen anzurufen und mit Interviewterminen zu nerven und dann heißt es kämpfen. Bisherige Rückmeldungen waren eher mau bis gar total erfolglos.


Andrea und ich haben den Tag aber erst einmal mit Muffins backen gestartet bzw. habe ich versucht ein etwas dunkleres Brot zu backen aber das kannste echt knicken mit dem Mehl, was die nur haben. Es gibt hier sogar eine deutsche Bäckerei, Lüneburger, aber die lassen sich auch nur die Brötchen und die Brote aus Deutschland im gefrorenen Zustand einfliegen und backen das dann auf (das Zeugs entspricht diesen SB-Bäckern bei uns). Im Aldi soll es noch eine gute Brotalternative geben.
Wie dem auch sei, Andrea hat mich dann noch zu einem Lunch mit ehemaligen Kollegen von ihr mitgenommen. Bin echt für jede englische Konversation dankbar. Ich denke das Sprechen und Verstehen geht schon echt gut.

Donnerstag, 9. April 2009

Happy Easter

Aussies gonna freak out with Easter…
Die drehen ja am Rad mit Ostern. Die schleppen kistenweise den „Golden Bunny“ von Lindt über die Straßen oder diverse andere Ostermitbringsel-aber überwiegend die feine Lindt Schokolade, die wissen eben was gut ist ;-)
Hehe…habe auch einen bekommen. Auf diesem Weg ALLEN ein frohes Osterfest und ein schönes langes Wochenende.

Der Tag heute begann wieder mit einem leckeren Frühstück in der Sonne…voll schön und die Sommersprossen kommen raus :) Dann ging es mit der Fähre Richtung Neutral Bay und von dort aus bin ich wieder einen Wanderweg langgelatscht, durch eine schöne Gegend, quasi den Toren Sydneys. Diesmal war es jedoch nicht so viel Küste, eher mehr Busch und na klar, meine Freunde die Spinnentiere hingen wieder überall in der Luft rum und haben sich gebräunt. Der Weg führte an der einen Seite an vielen schönen Villen lang und direkt gegenüber gab es dann ruhige Buchten, in denen viele kleine Segelboote lagen.

Die Bauweise ist jedenfalls bemerkenswert. Die Häuser sind direkt in den Busch gebaut, an steilen Hängen oder irgendwie mit dem Wasser verbunden. Die Australier leben wirklich mit der Natur zusammen und belassen sie in ihrem Ursprung-na gut, bisschen Schwund ist immer aber sie stellen es echt gut an ;-)


...ach ja und das wäre dann die Plattenbausiedlung :D
Morgen geht´s über das Osterwochende nach Melbourne, wobei ich bis nächsten Freitag dort bleiben werde...bis dahin, take care

Dienstag, 7. April 2009

Coastal Walk Coogee to Bondi Beach

Boah, war echt ein super "kleiner" Spaziergang-muss noch kurz von meinem restlichen Tag heute berichten-hat es mir echt angetan. Bin vom Coogee Beach den Weg an der Küste Richtung Bondi Beach gelaufen und es war echt super schön. Die Landschaft, die "tobende" See..haha...naja, einige hohe Wellen waren schon dabei.


Etwas unfreiwillig hat es mich dann auch d
urch den Busch getrieben, vorbei an dicken Spinnnetzen und allen möglichen Gewächsen..wuahhh...naja, der ganze Weg hat ca. 1,5h gedauert und anschließend ging´s direkt mit dem Bus wieder in die Stadt. Was mich wirklich beeindruckt hat sind die Möglichkeiten innerhalb weniger Minuten aus der Stadt raus zu sein und von schönster Natur, Meer und tollen Stränden umgeben zu sein.
Als ich wieder zurück fuhr, wurde es gerade dunkler und ich kam genau in die Rush-Hour, die Stadt pulsierte und ich wollte einfach nur ein Teil davon sein, was ich in dem Moment aber bereits war. Die Lichter ließen die Stadt im Dunkeln wieder ganz anders erscheinen und das hat Lust auf mehr gemacht. Werde also morgen Richtung Stadt aufbrechen und diverse Stadtteile erkunden. Es gib so viel zu sehen- so allmählich bin ich in Sydney angekommen :D

Montag, 6. April 2009

Road trip

ole, ole....wir haben einen Camper Van bekommen, den wir nach Adelaide fahren sollten. Zwar erst am Dienstag und dann auch bis Adelaide aber wat soll´s...ab ging es. Noch schnell den Rückflug gebucht und Ciao, regnerisches Sydney. Da es schon dunkel war, entschieden wir uns für den Highway und nicht die Küstenstrecke, was auch ganz gut war, denn am nächsten Tag hieß es in der Zeitung, dass die Region dort ein "wenig" überflutet wurde.

Jedenfalls war unser erster Stop die Hauptstadt Canberra. Wir haben dort auf dem Parkplatz des Besucherzentrums angehalten und im Camper übernachtet. Die Dusche gab es dann am nächsten Morgen im städtischen Schwimmbad :D

Ab, frühstücken und die Hauptsehenswürdigkeiten, wie diverse Kriegsdenkmäler und das Parlament, angesehen und dann ging es auch schon weiter Richtung Melbourne. Dort sind wir dann erst recht spät angekommen, denn zwischendurch hält man immer wieder an, da die Szenerie einfach schön ist. Als wir dann in den Bundesstaat Victoria eingefahren sind, kamen direkt Hinweisschilder, die darum baten, Obst und Gemüse wegzuschmeißen, das man mit dabei hat, da die Gefahr für Fruchtfliegen sehr hoch ist und die Australier hatten früher mal eine richtige Plage damit.

Meinen Aprilscherz bekam ich dann von Hendrik, als er meinte: Mist, du hast doch noch mega viel Obst dabei, die kommen gleich mit Spürhunden und dann finden sie auch noch Paul, der hinten im Wagen ist (der Wagen war eigentlich nur für 2 Personen ausgelegt). Jaja, großer Brüller :D
Abends sind wir dann in St.Kilda angekommen. Dies ist ein Stadtteil von Melbourne, der am Strand gelegen ist, ein populäres Erholungsgebiet sowie ein Zentrum der Künste und der alternativen Kultur. St. Kilda ist eines der beliebtesten Partyviertel der Stadt, tausende Clubs und Bars. Dort haben wir uns erst einmal ein Bierchen genehmigt...BECKS..wohhoooo :D

Wir kamen mit ein paar Aussies ins Gespräch und haben uns dann dazu entschlossen direkt weiter bis zum Surferparadies und Tor zur Great Ocean Road "Torquay" zu fahren. Übernachtet haben wir wieder..na wo?? Genau, auf dem Parkplatz des Besucherzentrums.

Nach einem leckeren Müsli und´nem Cappuccino ging es dann die Küste entlang: Great Ocean Road- Ziel waren die Twelve Apostles (Zwölf Apostel). Sie bilden einen der Höhepunkte an der Great Ocean Road, einer spektakulären Küstenstraße im Südosten Australiens. Auf dem Weg dahin wurden wir mit einem tollen Blick über den Ozean und steilen Klippen belohnt. Unter anderem haben wir Koalas gesehen und dicke Rauchwolken von neuen Buschfeuern. Krasse Szenerie auf jeden Fall. Tjaaaa, und dann kamen SIE: 12 Apostels, Felsen aus Kalkstein, die bis zu 60 Meter hoch im Meer stehen. Sonnenauf- und -untergang lassen die Felsen tatsächlich in der Brandung leuchten. Wir haben so viele tolle Fotos, ich kann mich echt nicht entscheiden!!Atemberaubend!

Wikipedia: "Die pfeilerartigen Gebilde unterschiedlicher Höhe und Durchmessers entstanden durch die erosive Kraft des Meeres. Jährlich weicht die Steilküste um rund zwei Zentimeter weiter zurück. Widerstandsfähigere Partien bilden zunächst Halbinseln, die später nur noch mittels natürlicher Brücken Verbindung zum Festland halten. Wie 1990 beim sogenannten London Arch brechen diese Konstruktionen im Laufe der Zeit zusammen und auch die Felstürme der Zwölf Apostel sind geologisch gesehen nur eine Erscheinung von kurzer Dauer.

Trotz ihres Namens bestand die Formation nur aus neun Felsen. Nachdem am 3. Juli 2005 ein 50 m hoher Felsen aufgrund des natürlichen Erosionsprozesses an der Basis des Felsens in sich zusammenstürzte, sind es nun noch acht Felssäulen."

Also Leute, hin da..wer weiß, wie lange die da noch stehen!!^^

Aber Vorsicht vor den Moskitos...ätzende Viecher. Wir standen dort nur kurz auf dem Parkplatz und sind innerhalb von Sekunden ins Auto geflüchtet, da wir attackiert worden sind-unglaublich. Wir sind dann weiter Richtung Adelaide, wo wir am Freitag nachmittag das Auto bereits abgeben mussten. Die Nacht haben wir in Mt. Gambier (irgendwo im Wald und fernab der Zivilisation) auf einem Camper Van Parkplatz verbracht, so richtig mit heißer Dusche, Küche, Strom usw. Man, so eine heiße Dusche oder sich einen Tee machen zu können, lernt man durch so einen Trip wieder echt zu schätzen ;-) Freitag dann recht früh aufgestanden, denn die Distanzen sind elendich lang und wir mussten bißchen Gas geben, um pünktlich mit ein wenig Puffer da zu sein. Waren wir dann auch, so dass wir noch kurz einen Strandaufenthalt einlegen konnten und dann waren wir das Auto auch schon wieder los.

Haben uns dann ein Hostel gesucht und ganz entspannt auf der Terasse unsere Biervorräte aufgebraucht, um uns anschließend ein leckeres Thai-Menue schmecken zu lassen. Noch ein wenig über den Central Market geschlendert, der so allerlei Köstlichkeiten, wie Fleisch/Wurst, Käse, Bäckereien, Süßes, exotisches etc. zu bieten hat. Am Samstag hieß es dann super früh aufstehen und ab zum Flughafen. Hat soweit auch alles gut geklappt und gegen Mittag war ich dann schon wieder in Sydney. Krass, in meinen ersten 1,5 Wochen schon gut was gesehen. Erleichtert die Entscheidungsfindung schon ein wenig, in welche Richtungen und Städte es noch gehen soll. Ansonsten hat sich die Fahrerei natürlich echt hingezogen und in Summe sind wir echt über 2.000 km gefahren aber so günstig bekommt man das nicht wieder. Man muss nur super flexibel sein. Man bekommt einen Eindruck von der Weite des Landes, das der Sternenhimmel hier ganz anders aussieht (klar) aber die Sterne außerhalb der Stadt viel eindrucksvoller leuchten, die Milchstraße gut erkennbar ist...wie muss das erst im Outback aussehen? Außerdem sind die Raststätten teilweise echt super ausgestattet, mit Duschen und Cafés, die Menschen sind sehr zuvorkommend und freundlich.

Zurück in Sydney hieß es erst einmal entspannen. Bin mit Andrea zum Paddington Market, hatten Frühstück und im Anschluss Mani- und Pediküre *juhuuu* müssen uns ja ein wenig für unseren Oster-Mädelstrip am Freitag nach Melbourne vorbereiten ;-)

Sonntag hab ich mir mit Kristin und ihrer Schwester einen schweineteuren Cocktail ($18) in der Orbit Lounge Bar gegönnt, mit einem 360° Blick über Sydney: http://www.summitrestaurant.com.au/

Montag war mal wieder entspannen angesagt...meine Fresse, lange Schlafen, Frühstück in der Sonne auf dem Dach, SPIEGEL dazu, dann bißchen joggen gestern Abend mit Andrea und heute direkt den Tag mit ein paar Bahnen im Schwimmbad und einem kurzen Abstecher in die Sauna begonnen :D Aber das mit dem Linksverkehr ist echt ein Problem, selbst beim Schwimmen: direkt eine Rentnerkarambolage verursacht, weil ich kurzzeitig auf der falschen Seite die Bahn geschwommen bin...höhöh ;-)

Heute werde ich mir den Reiseführer schnappen und noch ein wenig Sydney erkunden. Werde wohl einen einstündigen Spaziergang von Cogee nach Bondi Beach machen. Dann einen kleinen Abstecher nach Kings Cross (super viele Hostels, Bars und Clubs) und Oxford Street ("Regenbogenfarbenviertel", super Shoppingmeile)..bin mal gespannt ;-)

Habt eine schöne Woche....cya*