Freitag, 30. April 2010

...bei Langeweile...

...bevor es mit einem "kurzen" Reisebericht (Besuch Ellis, Rundreise in Queensland) weitergeht, ein kleiner Einblick in den australischen Alltag auf dem Land.
Wir sind eben mal ne Runde Helikopter geflogen :)








Fiji part 2

soooo, es geht dann mal wieder weiter mit´m Bloggen :D

Cyclone hit Fiji…na super, das klingt ja wie ein 6-er im Lotto, oder? Das sind die Nachrichten eine Woche vor meinem Abflug in besagtes Cyclone-Anschlags-Gebiet ^^
Als wenn die Vorbereitungen für meinen Abschied aus Nyngan plus den Vorbereitungen für den Besuch meiner Eltern nicht schon genügend Schweißperlen auf die Stirn treiben. Anyway, heulen hilft jetzt auch nichts und der Flug ist bezahlt. Fliege ich halt zur Wiederaufbauhilfe hin.
Und heute? Alsoooo, Fiji war schön und ich habe noch nicht mal eine umgeknickte Palme gesehen. Na gut, vielleicht doch eine und ein paar Palmenblätter im Meer aber der Zyklon hatte die Yasawa Inseln verschont, auf denen ich mich überwiegend aufgehalten habe. Das Wetter war soweit in Ordnung, gemischt. In Summe 3 Tage Sonne und 3 Tage durchwachsen. Naja, die Tropen halt. Habe einige nette Menschen kennengelernt und wen überrascht es noch, es waren überwiegend Deutsche dort anzutreffen…und mal wieder Engländer. Scheinbar handelt es sich um eine sehr beliebte Reisedestination für das Round the World Ticket, mit dem die meisten hier offensichtlich unterwegs sind.
Habe mit der nördlichsten Insel angefangen: Nacula. In der Nabula-Lodge habe ich eine Nacht verbracht und den Tag mit Schnorcheln, Hängematte, Strand und Essen vebracht….so wie auch an den folgenden 6 Tagen 
Freundliche Einwohner des Resorts, obwohl man bei einigen Resorts auch feststellen konnte, dass es einfach nur Business und zum Überleben, offensichtlich für das Dorf der Insel, dient. Diese Insel zum Beispiel war die einzige Insel in der Kette, die noch einmal extra $10 für den Bootstransfer verlangte. Des Weiteren kann man auf jeder Insel Spaziergänge ins Dorf der Insel buchen, Schnorchel- oder Tauchgänge etc.
Die Resorts unterscheiden sich oftmals durch die Freundlichkeit der Angestellten, der Resortgestaltung, dem Essen und natürlich der sich gerade aufhaltenden Reisenden. Am 2. Tag ging es zum Long Beach Resort: nicht so wirklich empfehlenswert. Dort habe ich mich dann einem Spaziergang ins Dorf angeschlossen, welches die ungeschminkte Ansicht von Fiji preisgibt. Die Dorfeinwohner wohnen in Hütten, teilweise schon Stein auf Stein gebaut aber oftmals recht provisorisch gehalten. Tiere, von Kuh bis Hund, laufen halt einfach so inmitten der Anlage herum aber an Freundlichkeit scheinen die Einheimischen uns Europäern um einiges voraus. Aus jedem Häuschen kam ein „Bula“ mit einem dicken Lächeln.
Habe mich für die 3. Nacht für ein etwas „besseres“ Resort, Manta Ray, entschieden, für das ich noch einmal ca. $40 Aufschlag extra zahlen musste. Es gibt in diesem Bula Pass also eine gewisse Anzahl an Resorts, in denen man mit 3 Mahlzeiten unterkommen kann und dann gibt es die qualitativ noch besseren, die nicht inbegriffen sind und für die man dann den Aufschlag zahlt, in der Erwartung eines noch besseren Services oder Essen. Gut, das mit dem Essen trifft zu. Auf Manta Ray gab es dann eine bessere Anlage aber dafür einen Schlafsaal mit 35 Leuten (bei den Standardresorts waren wir teilweise nur 6 Personen in der Hütte) und ein bisschen mehr Party.
Dann ging es nach Wailai Lailai…SUPER. Gleich 3 Deutschen angeschlossen und eine Nacht verlängert, da wir echt bisschen was zusammen unternehmen konnten und es ein super Resort war (Standard, ohne Aufpreis!!). Von dort sind wir z.B. mit dem Kajak auf eine Nachbarinsel rüber oder sind zur Spitze des Berges der Insel gelaufen. Super Ausblick…hoffentlich bekomme ich die Fotos bald :)
Bei Aufbruch zur nächsten Insel bzw. bei Abreise der Besucher wurde am Strand dann noch ein Ständchen gesungen…dat machen die jeden Tag!! Und auf geht´s zum Flüchtlingsboot..haha..so kam ich mir jedenfalls vor, wenn man per Boot zur Fähre gebracht wurde. Kaum wurde das gelbe Boot am Horizont gesichtet, schossen die Boote der einzelnen Resorts mit den Gästen aus allen möglichen Ecken oder Himmelrichtungen der umliegenden Inseln hervor und warteten auf dem Wasser.
Für die letzte Nacht habe ich mir dann Bounty Island inkl. Mehrpreis gegönnt: aufgrund vielfacher Empfehlungen. Naja, ich war dann froh, dass ich Gott sei Dank bereits auf Wailai Lailai verlängert habe und auf Bounty dann nur eine Nacht war. Das Personal war nicht wirklich freundlich-es war ok aber kein Vergleich zu Wailai Lailai…Essen war auch gut aber im Vergleich zum anderen Aufpreisresort Manta Ray unterlegen, Schlafsaal zu groß und keine Fenster aber gut, vielleicht lag es auch an der Wetterstimmung, denn am nächsten Morgen wurde ich mit Regen geweckt *heul* nichts mit Powertanning. Bin dann einmal um die Insel gelaufen. Das war witzig und hat nur eine halbe Stunde gedauert und nachmittags bin ich dann noch mal kurz am Riff schnorcheln gegangen, welches sich direkt nach 2 Metern vor einem im Wasser auftut. Ist schon sagenhaft und Nemo hab ich dann auch entdeckt :)
Dann hieß es Abfahrt-endgültig. Ein letztes Mal Hostel auf Nadi mit impulsiver Fackelshoweinlage blutiger Anfänger (eine Fackel fiel direkt auf ein Mädel, die am Rand saß) und dann hieß es früh am Morgen auch schon Aufbruch und leckere Drinks for free im Flieger :)